Im Winter waren die Burgen ungemütliche Orte, denn nur die Küche hatte einen Ofen. Die Zimmer und Kammern hingegen waren unbeheizt und kalt.

 

 

Das rauhe Leben auf der Burg

 

Burgen wurden meist auf einem Berg oder eine Anhöhe gebaut. Von oben hatte man nämlich einfach den besseren Überblick. Man konnte rechtzeitig Feinde sehen und sich gegen sie verteidigen. Auf der Burg lebten die Adligen Fürsten mit ihren Frauen und Kindern. Außerdem gab es natürlich ganz viele Dienstboten: Vom Stallburschen bis hin zur Kammerzofe.

 

Die Familie bestand im Mittelalter in der Regel aus vier bis sechs Personen. Der Burgherr war das Oberhaupt der Familie. Er vertrat die Familie nach außen und verwaltete das Geld. Aber auch Frauen hatten auf der Burg viel zu tun: Sie versorgten die Kinder, kümmerten sich um Kleidung und Nahrungsmittel und befehligten die Dienerschaft.

 

Gemütlich war es auf so einer übrigens Burg nicht besonders. Es gab noch keine Öfen oder Fenster, so dass der Wind durch die Fenster pfiff. Meist brannte nur in der Küche ein Feuer. Das wurde besonders im Winter ziemlich kalt.

 

Auf einer Burg wurde übrigens nicht nur gelebt und viel gearbeitet. Der Burgherr hielt hier auch Feste und Ritterspiele, so genannte Turniere, ab. So konnte man auf so einer Burg auch ohne Computer und Fernsehen richtig Spaß haben.

In alten Schulbüchern zeigt diese Zeichnung den Aufbau einer Burg.

 

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Eine schottische Burg, die auf eine kleine Insel gebaut wurde.

 



 

Die Burg Eltz liegt in Rheinland-Pfalz und wurde trotz vieler Kriege niemals verwüstet.

 

 

 

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