Die Sklaven in den USA hatten oft nur die Musik

und den Tanz, um ihr hartes Leben ein wenig

erträglicher zu machen.

 

Es begann mit den Arbeitsliedern

der schwarzen Sklaven


Der Jazz entstand um 1900 in New Orleans. Seine Vorformen existierten aber schon viel früher. Vor rund 400 Jahren kamen die ersten schwarzen Menschen aus Afrika nach Amerika. Sie sollten dort als Sklaven schwere Arbeiten verrichten. Die Afrikaner brachten aber nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch ihre Kultur mit nach Amerika.

 

Und so hörte man bald bei der Arbeit auf den Feldern, beim Baumwolle pflücken oder der Hausarbeit afrikanische Musik, die sogenannten Worksongs. Oft sang man in einer Frage-Antwort Technik - einer sang vor, die anderen nach. Die Texte erfanden die Afrikaner spontan. Der Rhythmus wurde oft mit Arbeitsgeräten wie Äxten oder Hämmern erzeugt. Einige dieser Techniken wurden später auch in die Jazzmusik übernommen.

 

Ebenso Einfluss auf den Jazz nahmen die religiösen Lieder der schwarzen Arbeiter, die so genannten Spirituals.
 

 

 

Die Bourbon Street liegt in der Altstadt New Orleans. In diesem Stadtteil waren schon früher viele Jazzclubs, Tanzlokale und Bars.

 

 


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