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Unfreie Bauern hatten keine Rechte

 

Der Fürst lieh unfreien Bauern ein Stück Land, das sie bewirtschaften konnten - dafür mussten sie ihm beispielsweise Teile ihrer Ernte abgegeben oder auch einmal tageweise für ihn auf der Burg arbeiten. Die sogenannten unfreien oder vogelfreien Menschen, wie Bettler und Wegelagerer hatten keine Rechte und gehörten nicht zur Gesellschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die drei Stände des Mittelalters

 

Die Gesellschaft im Mittelalter setzte sich aus verschiedenen Schichten, den sogenannten Ständen zusammen.

 

An der Spitze stand der Klerus, so wurden im Mittelalter die Geistlichen genannt. Das waren Bischöfe, Priester, Mönche und Kaplane. Da die Kirche im Mittelalter einen hohen Stellenwert hatte, besaßen die Geistlichen viel Einfluss. Die Mönche lebten gemeinsam in einem Kloster. Meist waren sie sehr gebildet. Sie konnten lesen und befassten sich mit Medizin und Musik.

 

 

Ebenfalls sehr viel zu sagen hatte der 2. Stand, die Adligen. Dazu gehörten Könige, Fürsten und Ritter. Sie lebten auf Burgen, hatten oftmals viele Bedienstete und mussten sich im Kampf bewähren.

 



Die dritte Schicht bestand aus freien Bürgern, wie Kaufleuten oder Handwerkern und freien Bauern. Frei deshalb, da diese Bauern ein eigenens Stück Land hatten, das sie bewirtschaften konnte.

 


Der Ständebaum

(Zeitgenössische Darstellung)
 


 

 

Der 1. Stand

(Klerus)

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 2. Stand

(Adel)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der 3. Stand

(Bürger und freie Bauern)

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