Minne war ein Wort für die Liebe. Damit war die Liebe

zu Gott aber vielleicht auch zu einer schönen Frau gemeint.
 

Die Sprache der Ritter

 

 

Im Mittelalter wurde in Deutschland Mittelhochdeutsch geschrieben und gesprochen. Das klingt für heutige Ohren nicht nur ungewöhnlich, oftmals bedeuten die Wörter auch etwas ganz anderes, als man heute vermuten würde.

 

Hier einige Beispiele. Ein Junkherr war eine Art Ritter Azubi, der bei einem anderen Ritter in die Lehre ging, um später selbst zum Ritter geschlagen zu werden. Minne war der Begriff für Liebe. Vrouwe sagte man nur zu einer adligen Dame und Urloup meinte nicht, das man mit den nächsten Flieger nach Mallorca düste sondern nur, das man sich verabschieden will.

 

Benutzt wurde diese Sprache vorallem von den Dichtern wie Wolfram von Eschenbach oder Hartmann von Aue. Sie schrieben so genannte „höfische Literatur“ – Bücher, in denen von den Abenteuern der Ritter berichtet wurde. Diese Bücher kann man auch heute noch lesen – man muss sich aber ganz schön anstrengen um sie zu verstehen.

 

 

 

 

 

 

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So wurden damals Gedichte und Lieder aufgezeichnet, damit sie nicht vergessen wurden.

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