Oben seht ihr außerdem einen keltischen Dolch

und Scheide aus Eisen und Bronze geschmiedet.

 

Die Luppe wird solange mit Hammer

und Feuer bearbeitet, bis

schmiedefähiges Eisen enstanden ist.

   Ein keltischer Rennofen

aus Lehm und Steinen.

 

In den brennenden Ofen 

gibt man Holzkohle

und Eisenerz.

Es entstehen Schlacke

und Luppe. Die Luppe

rinnt (deshalb Re(i)nnofen!)

vorne aus dem Ofen,

die Schlacke bleibt im Ofen.

 

Nun wird der Ofen

zerschlagen, damit man an

die Luppe, in dem das

Eisen ist, herankommt.

 

 

 

 

 

 


Eisen - ein hammerhartes Material

 

Ein weiterer Fortschritt stellte sich dann vor rund 3.000 Jahren ein. Die Menschen entdeckten das Eisenerz. Auf die Bronzezeit folgte die Eisenzeit

 

Eisenerz war weit verbreitet und gut verfügbar. Eisen war sehr widerstandsfähig und war damit zur Herstellung von Geräten, Werkzeugen und Waffen fast noch besser geeignet als Bronze.

 

Eisen schmilzt bei rund 1.500 °C. So hohe Temperaturen konnten die Urmenschen aber noch nicht erzeugen. Eisen gießen war also nicht möglich. Die Urmenschen fanden andere Wege, um Eisen zu bearbeiten. Eisenerz wurde in einem Ofen so weich wie möglich geschmolzen. Die Eisenstücke wurden abgeschöpft und weiter erhitzt. Irgendwann bildete sich ein großer Eisenklumpen, die Luppe, den ein Schmied dann in Form hämmerte.

 

Übrigens: Verzierungen von Gegenständen oder Beschläge wurden aber weiterhin aus Bronze gefertigt.

 

 

 

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