Wer etwas gelten wollte,

musste schon eine Melone

oder Zylinder tragen.

 

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Elegante Mode

 

In den Fabriken arbeiteten die Menschen oft bis zu 16 Stunden am Tag! Hatte man einmal frei ging man gerne aus. Dafür musste dann auch die richtige Kleidung her. Der Mann in der Romantik trug einen Frack mit einer hellen Hose, die mit Hosenträgern gehalten wurde, später auch einen Smoking. Auf dem Kopf trug man einen Zylinder oder eine Melone.

 

Bei den Frauen waren Kleider mit schmalem Rock über den ein Überrock drapiert wurde in. Raffte man das Kleid nach oben, kam ein mit Rüschen und Spitze verzierter Unterrock zum Vorschein, den man Jupon nannte. Oben hatte man ein Mieder an, das eine schmale Taille machte. Das war übrigens gar nicht so ungefährlich: Das Korsett zwängte den Körper sehr ein - die Frauen litten unter Atemnot, Rückenschmerzen und Muskelschwund.

 

Während Schminken als unschicklich galt, hatten die Frauen der Romantik eine Vorliebe für große Handtaschen, Sonnen- oder Regenschirme und Handschuhe. Ob uns das nicht heute noch irgendwie bekannt vor kommt?

 

 

Wer schön sein will, muss leiden:

Mit Gewalt wurde die Taille schmal gefoltert, mit heißen Eisenstäben wurden Locken produziert.

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