Wappen und Helm waren in den gleichen Farben gestaltet. So war der Ritter von Weitem gut erkennbar. 

 

 

 

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Besser als jeder Pass...

 

 

Wappen dienten im Mittelalter als Erkennungszeichen eines Ritters. Das Wappen war auf Schild, Helm und Pferdeüberwurf zu sehen.

 

Warum aber brauchte man ein Wappen? Vor rund 800 Jahren wurde für Ritter eine neue Helmform entwickelt. Sah der alte Helm eher aus wie eine Kappe - ähnlich einem Fahrrad- oder Reiterhelm - erhielten die Ritter nun Helme, die den Kopf ganz umschlossen, um ihn so besser im Kampf schützen zu können. Man konnte nun also gar nicht mehr sehen, wer in Helm und Rüstung steckte und brauchte ein Erkennungsmerkmal. Das Wappen wurde erfunden. Die Ritter konnten es auf ihrem Schild zur Schau stellen und sich damit auf Turnieren und im Kampf erkennbar machen.

 

  

Familien, Städte und Länder

haben immer noch

Wappen. Hier das 

Bundeswappen Deutschlands.

 

 

 

Wappen waren nach bestimmten Regeln gestaltet. So waren zum Beispiel nur die Farben Gelb, Weiß, Rot, Blau, Schwarz und Grün, selten Violett, Purpur und Lila erlaubt. Gestaltet wurden die Wappen mit geometrischen Formen wie Linien, Schrägbalken, Kreuzen und Schachbrettmustern oder aber mit Bildern wie Türmen und Rosen, Tieren wie beispielsweise Löwe oder Adler und Fabelwesen.

 

 

 

Bei diesen Helmen war es unmöglich zu erkennen wer sich dahinter verbarg. 

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