Auf  den Bauernfesten ging es lustig zu.

Es wurde gegessen, getanzt und man nahm sich

gerne in den Arm. Die beiden Gemälde hat

übrigens der holländische Maler Pieter Breughel gemalt.

Zu Tisch

 

Grundlage der Ernährung im Mittelalter war die Ernte der Bauern. Besonders wichtig war Getreide wie Roggen, Hafer, Weizen, Dinkel oder Gerste. Aus grob zerkleinertem Getreide wurde mit Milch und Wasser Brei hergestellt. Bei den reichen Leuten wurde der Getreidebrei zusätzlich mit Butter oder Honig verfeinert. So ein Brei machte lange satt. Im Spätmittelalter kam zudem Brot auf den Tisch.

 

Ergänzt wurde der mittelalterliche Speiseplan mit Gemüse wie Kohl, roten Rüben, Zwiebeln, Lauch und Knoblauch. Manchmal kamen auch Pilze, Obst, Beeren und Fleisch auf den Tisch.

 

Da es im Mittelalter noch keine Kühlschränke und Gefriertruhen gab, mussten die Menschen ihre Lebensmittel haltbar machen, um auch in den Wintermonaten versorgt zu sein. Dazu gab es viele verschiedene Methoden. Man dörrte, also trocknete, Fleisch, Obst oder Hülsenfrüchte oder säuerte Gemüse ein. So entstand zum Beispiel Sauerkraut. Butter wurde mit viel Salz hergestellt, damit sie nicht so schnell ranzig wurde.

 

Trotz der vielen Möglichkeiten kam es im Mittelalter häufig zu Hungersnöten – gab es eine Ungezieferplage oder herrschte ein langer kalter Winter wurde die Ernte schnell knapp. So wurden besonders die armen Bauern nicht immer satt und auf ein Fest musste lange gespart werden.

 

 

 

 

 Und für die Kleinsten gab es

natürlich auch immer was

zu naschen.

 

  

 

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