Ein heißer Job: der Bäcker bei der Arbeit

Hier ging es heiß her
 

Gekocht wurde im Mittelalter in einfachen Küchen. Zu Beginn des Mittelalters befand sich eine offene Feuerstelle im Wohnraum. Später dann wurden seperate Küchenräume eingerichtet. Auf der offenen Feuerstelle befand sich ein Kessel, in dem die Mahlzeiten gekocht wurden.
 

 

Beim Kochen wurden die mittelalterlichen Speisen mit Wein, Honig, Zucker und Essig gesüßt und gewürzt. In den wohlhabenden Haushalten der Kaufleute und Adligen wurden außerdem Pfeffer, Muskatnuss, Zimt, Gewürznelken und Safran benutzt - diese Gewürze mussten aus dem Ausland besorgt werden. Das dauerte oft lange und war zudem sehr teuer. Salz war im Mittelalter kostbar und wurde selten beim Kochen verwendet - dafür aber um Lebensmittel haltbar zu machen.
 

 

 

Da meist alles in ein und demselben Topf zubereitet wurde, standen häufig Breie, Entöpfe und Suppen auf dem Speiseplan. In wohlhabenden Häusern wurden auch andere Küchenutensilien wie Pfannen, Spieße, Siebe und Waffeleisen verwendet. Öfen zum Backen gab es nur bei reichen Kauf- und Edelleuten. Für alle anderen war es üblich, einen gemeinsamen Ofen in den Dörfern und Städten zu nutzen.

 

 

 

 

 

Zurück zum Überblick

 

 

 

 

 

Schon damals gab es auf Burgen oder in Gasthäusern Großküchen, in

denen mehrere Menschen gleichzeitig arbeiteten.

Kontakt