Rotkäppchen wundert sich gerade

über das Aussehen ihrer Großmutter.

 

 

 

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Die Märchenwelt der Gebrüder Grimm

 

 

Die Phantasie war in der Romantik sehr wichtig. Daher erhielt die Epoche dann auch ihren Namen: Romantik bedeutet nämlich so viel wie wunderbar, phantastisch oder abenteuerlich. Sprachwissenschaftler wie die Brüder Grimm sammelten Volksmärchen und näherten sich auf diese Art und Weise der Traumwelt.

 

Es wird vermutet, das es nicht unbedingt so war, dass die Grimms durchs Land fuhren und dort bei den einfachen Leuten Märchen sammelten: Einige stammen aus der Feder eines bekannten Kulturstaatssekretärs und anderen gebildeten Leuten, bei anderen vermutetet man sogar, dass sie selbst von den Brüdern Grimm geschrieben wurden. Phantastisch und abenteuerlich sind sie aber trotzdem.

 

Das ist dann auch der größte Unterschied zur Epoche der Klassik: Während die Menschen dort ebenfalls erkannten, dass die Modernisierung und Technisierung des Menschen nicht nur Vorteile mit sich bringt, aber daran fest hielten, dass der Mensch mit seinen Kräften fähig sei, das Wahre, Gute und Schöne auszubilden, hatte der Mensch in der Romantik den Glauben an die positive Veränderbarkeit des Menschen bereits verloren und flüchtete in eine Scheinwelt, die er sich dann eben in Malerei, Musik oder Dichtung selbst erschuf.

 


Eine Prinzessin findet ihren Froschkönig...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 rechts seht ihr die beiden Brüder auf einem Tausend-Mark-Schein. Jacob und Wilhelm Grimm waren Mitbegründer der Gemanistik.

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