Musik und Orchester im Barock


Aufwendige Feste am Hofe konnten schon gut einmal mehrere Wochen dauern konnten. Es gab dann zum Beispiel einen Maskenball, Tanz, Jagden, Feuerwerke, Turniere, viel zu Essen - und natürlich Musik. Zum Tanz konzertierten kleine Ensembles, ein Barockorchester spielte beispielsweise die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel. Aber auch Johann Sebastian Bach, Jean Baptiste Lully, Antonio Vivaldi, Henry Purcell oder Georg Philipp Telemann standen zeitweise im Dienste eines Königs und schrieben Musik, die bei Festen und natürlich auch im Konzertsaal, in der Kirche oder im Opernhaus zu hören war.

 

Apropos: Im Barock entstanden die ersten Orchester - allerdings waren diese viel kleiner, als diejenigen, die man heute im Konzertsaal hören kann. Über die Größe der Orchester entschieden der jeweilige Hausherr und dessen Geldbeutel. Die Größe des Orchesters war nämlich ein äußeres Zeichen dafür, wie wohlhabend der Gastgeber war. Hören konnte man in solch einem Barockorchester Geigen, Bratschen, Barockcelli, Violone, Fagotte, Oboen, Traversflöten manchmal auch Laute, Theorbe, Cembalo und Naturhörner.

 

 

 

 

 

 

 

  


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Georg Friedrich Händel

 

(23. Februar 1685 in Halle;

† 14. April 1759  in London)

 Händel war nicht nur in Deutschland, sondern später auch in London ein bekannter Komponist.

 

 


 


Johann Sebastian Bach

 

(* 21. März 1685 in Eisenach;

† 28. Juli 1750 in Leipzig)

Deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose. Seine Musik ist heute  immer noch überall zu hören.

 

 

Antonio Lucio Vivaldi

 

(* 4. März 1678 in Venedig;

† 28. Juli 1741  in Wien)

Venezianischer Komponist und Geiger. Seine Komposition „Die vier Jahreszeiten" habt Ihr bestimmt schon einmal gehört.

 

 

 

 

Die Orchester im Barock waren kleiner als heute. 

 

 

 

 


 

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