Wir werden nie erfahren, wie oft sich  dieser Adlige in der Woche wusch. Die Perücke, die damals übrigens meist aus echtem Menschenhaar gemacht war, stand ihm jedenfalls gut.

Parfum statt Wasser

 

Die prächtigen Gewänder des Barock waren sehr aufwendig zu reinigen - Bauern hatten oftmals nur eine Kleidungsgarnitur. Während die Adeligen ihre Kleidung wechseln konnten, trugen arme Leute jeden Tag das gleiche Gewand.

 

Und: Auch die Körperhygiene ließ noch sehr zu wünschen übrig. Baden war mit viel Arbeit verbunden - musste man doch einen großen Zuber mit viel warmem Wasser füllen. Zudem galt das Waschen mit Wasser als ungesund. Man glaubte, dass durch die Poren, die vom Badewasser geweitet wurden, Krankheiten in den Körper gelangen konnten.

 

Um den Körpergeruch zu überdecken, trug man dicke Schichten Puder auf und parfümierte sich stark ein.

  

 
 

 

 


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So sahen damals die 

Parfumverkäufer aus.

 
 

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