Mit Telefgrafen konnten erstmals Textnachrichten im selben Moment

in anderen Kontinenten empfangen werden.

 



 

 

 

 

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Reisen, Transporte und Nachrichten -

die Welt wurde kleiner

 

Die Romantik ist eine Zeit der Erfindungen und Entwicklungen. Mit der Industrialisierung ging zum Beispiel einher, dass die Menschen begannen ein Verkehrsnetz aufzubauen. Plötzlich konnte man nicht nur zu Fuß, mit der Kutsche oder zu Pferde an einen anderen Ort gelangen, sondern auch mit der Eisenbahn oder dem Dampfschiff fahren. Die waren nicht nur wichtig, um Menschen schnell von einem Ort an den anderen zu bringen, sondern auch um Rohstoffe für die Industrie zu transportieren.

 

 

 

Auch Nachrichten konnten nun schneller transportiert werden: Das erste Transatlantikkabel, eine Art Unterwasserkabel am Grund des Atlantischen Ozeans, dass es ermöglichte, Daten zwischen den USA und Europa in Lichtgeschwindigkeit auszutauschen, wurde verlegt.

 

Mal schnell mit der Oma in Berlin sprechen? Auch das war dank Telefonieren und Telegrafieren nun möglich. Konnte man zuerst nur innerhalb einer Stadt verbunden werden, wurde auch bald ein Telefonnetz zwischen verschiedenen Städten verlegt. Den gewünschten Gesprächsteilnehmer erreichte man übrigens nicht automatisch, sondern quasi wurde von einem Angestellten verbunden. Die Apparate waren ziemlich groß und teuer in der Anschaffung. Man nannte sie Kurbeltelefon.

 

Das Telefonieren und Telegrafieren waren auch für Zeitungen wichtig: Benötigte man noch im 17. Jh. noch Wochen, um herauszufinden, ob eine Nachricht richtig oder falsch war, konnte man sich nun fast schon rund um die Uhr darüber informieren, was in der Welt geschah.

 

In immer kürzeren Fahrtzeiten brachten Ozeanriesen Auswanderer von Europa nach Amerika.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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