14. Juli 1789: der Sturm auf die Bastille, ein gefürchtetes Gefängnis in Paris, war der Auftakt zur französichen Revolution. Viele Menschen mussten sterben bis am Ende die erste französische Republik gegründet wurde.

 

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Der Wunsch nach Gerechtigkeit

kostete viele Menschenleben


In die Zeit von 1730 bis 1830 fällt auch ein weniger schönes Kapitel der Geschichte: Die so genannte Französische Revolution.

 

Ursachen für den Volksaufstand waren soziale Spannungen zwischen verschiedenen Gesellschaftsschichten, eine Wirtschaftskrise und ein drohender Staatsbankrott. Lauter Fakten, die uns auch in der heutigen Zeit nicht fremd sind. Zwischen 1789 und 1799 führten diese Umstände zu einem Aufstand des Volkes, der  zahlreiche Tote forderte. Am Ende der Französischen Revolution stand die Abschaffung der Monarchie in Frankreich. Es gab keinen König mehr, anstelle des Königreichs Frankreich trat eine Französische Republik, deren erster Konsul Napoleon Bonaparte war.

 

Das brachte viele Veränderungen mit sich. Es gab eine Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit als Prinzipien ausgerufen wurden. Das Volk hatte plötzlich ein Mitspracherecht, es bildeten sich Parteien und politische Richtungen. Die Ständegesellschaft, das heißt die strikte Einteilung der Menschen in Adlige, Geistliche, Bürger und Bauern wurde weitgehend abgeschafft.

 

Die französische Nationalhymne heißt übrigens „La Marseillaise“. Diese und weitere Nationalhymnen könnt ihr euch hier anhören: www.hanisauland.de


Und: Auch die Emanzipation der Frau kam als Thema erstmals auf, auch wenn sie erst viel später verwirklicht wurde.

  

 

Diese zeitgenössische Karikatur zeigt, wie viele damals die Verhältnisse empfanden. Adel und die Geistlichkeit lebten auf Kosten der Bauern und einfachen Leute. Dieser Zorn entlud sich in der französichen Revolution.

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