Auf den Schlössern ging es hoch her. In der Bevölkerung

wuchs die Armut und Verbitterung.

 

 

 

 

 

 


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Rauschende Feste und leere Teller

 

Im Barock lebten die Sonnenkönige ein üppiges  Leben, während die

meisten Bauern ein armseliges Schattendasein fristeten.

 
 

Ob Kartoffeln, Mehlspeisen, Linsen, Rüben, Kaffee, Schmalzgebäck oder Riesentorten - die Ernährung im Barock war vielseitig.

 

Während sich Bauern mit Mehlspeisen, wie Hirse- oder Gerstenbrei, Brot, Knödel und Gemüse zufrieden geben mussten, wurde auf der fürstlichen Tafel vieles mehr aufgefahren. Es gab Suppen, Fleisch, Eier aber auch Torten, Kuchen und Pasteten, Butter und Brot.

 

Bei großen Festen wurden sogar Hofzwerge und Musiker in Pasteten eingebacken und bis zu sieben Meter lange Stollen verzehrt. Auch die Mengen, die bei solchen Festen gegessen wurden, waren gigantisch: 28 kg Butter und 1000 Eier waren keine Seltenheit. 

 

Übrigens:  Im Barock kamen einige bis dahin unbekannte Nahrungsmittel auf den Tisch, die über den Seeweg nach Europa kamen. Dazu gehörten Kartoffeln und Tomaten. Während sich die Kartoffel bald im Speiseplan durchsetzte galt die Tomate als giftig und wurde vorerst nur zur Dekoration verwendet. Für uns heute unvorstellbar.

 

 

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