Riesenorchester und gigantische Werke

 

In der Romantik sind die großen Werke für Orchester entstanden. Bestand ein Orchester in der Klassik noch aus 30 Musikern, schrieben die Komponisten der Romantik auch Stücke, die mit bis zu 120 Musikern besetzt waren. So gab es viele Konzerte, bei denen auf der Bühne mehr Leute zu sehen waren, als im Konzertsaal Plätze vorhanden waren.

 

 

Beispiel hierfür sind unter anderem die Opern von Richard Wagner. Der Ring des Nibelungen besteht zum Beispiel aus vier Teilen, dauert insgesamt 16 Stunden und benötigt zur Aufführung rund 100 Musiker – davon alleine sechs Harfenisten.

 

Aber auch die Sinfonien von Gustav Mahler, Anton Bruckner oder Johannes Brahms erfordern ein großes Orchester und unter Umständen viel Ausdauer und Sitzfleisch von den einzelnen Musikern.


Eine Szene aus der Oper „Rheingold“ von Richard Wagner. Alberich der Zwerg ist stinksauer auf die drei Rheintöchter, da sie sich über seine Liebe zu Ihnen lustig gemacht haben. Deshalb will er nun ihren Schatz, das Rheingold, rauben. Das ist der Anfang eines vierteiligen Abenteuers, dem „Ring des Nibelungen“.

 

Zurück zum Überblick

 

 

 

Kontakt