Die blaue Blume war ein wichtiges Sinnbild der Romantik. 

Sie stand für die Sehnsucht nach Liebe und Ferne.

 

Erstmals wurde die blaue Blume von Novalis, einem Philosophen,

Schriftsteller und Bergbauingenieur als Symbol verwendet.

Die Romantik dauerte vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert. Untrennbar verbunden ist mit der Romantik eine bestimmte Weltanschauung.

 
Das Ende des 18. Jahrhundert markierte den Beginn des industriellen Zeitalters. Fabriken wurden gebaut, erste Hochöfen wurden mit Koks befeuert. Im Vordergrund stand der Profit, der mit den neuen Fabriken gemacht werden konnte. Dies prangerten die Romantiker an. Den Naturwissenschaften, die Ende des 18. Jahrhunderts immer wichtiger wurden, warfen die Romantiker vor, sie würden alles auf seine Nützlichkeit hin untersuchen und der Erde keine Geheimnisse mehr lassen.

 

Alltag und Berufsleben erschien den Romantikern grau und langweilig. Abgewandt von der eigenen Zeit beschäftigten sie sich mit der Religion und dem Mittelalter, lobten Fantasie, Traum und die Natur. So auch in der Musik: Komponisten wie Franz Schubert, Robert Schumann, Frédéric Chopin oder Richard Wagner beschäftigten sich in ihren Werken mit Sagen, Balladen, Mystik, Heldentum oder Naturerscheinungen.

 

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