In der Dorfschule war der Rohrstock

allgegenwärtig und Jungs und Mädchen

saßen natürlich getrennt.

 

Bildung war wichtig

 

Für Kinder gab es viele verschiedene Schulformen. Man musste regelmäßig hingehen oder wurde von einem Lehrer zu Hause besucht. In reichen Familien war es nämlich üblich, dass Kinder von einem Hauslehrer oder einer Gouvernante unterrichtet wurden.

 

Auf dem Land gingen die Kinder in eine Dorfschule. Dort wurden die Kinder aber nur in den Wintermonaten unterrichtet – wenn auf dem Feld nichts zu tun war – und lernten dort meist nicht mehr wie lesen und schreiben. Die Lehrer waren sehr streng. Wer sich daneben benahm, konnte schon einmal den Rohrstock zu spüren bekommen.

 

Bürgerkinder in den Städten hatten es da schon besser. Ihre Eltern legten in der Regel viel Wert auf Bildung, deshalb nannte man diese Gesellschaftsschicht auch Bildungsbürgertum. Man ging auf eine Lateinschule, das Gymnasium oder die Realschule. Allerdings galt dies nur für die Jungs. Die Mädchen durften die öffentliche Schule nur bis zum 14. Lebensjahr besuchen – danach mussten sie zu Hause weiter unterrichtet werden.

 

Eine preussische

Dorfschule.

 

 

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