Bei einem Turnier traten Ritter gegeneinander an, um das

Kämpfen zu üben und Stärke zu demonstrieren.

Diese Turniere waren Großereignisse und eine willkommene

Abweschslung für die Menschen auf der Burg. Es kamen

auch Musikanten, Gaukler, Akrobaten und Tierbändiger. Auf 

so einem Turnier war richtig was los!

 

  

 

Mit Ross und Lanze

 

 


  

Turniere nannte man die Schaukämpfe der Ritter. Für das Volk war das ein wenig wie eine Theateraufführung. Man kam, um den Rittern zuzujubeln und spannende Kämpfe zu sehen.

Turniere gab es in ganz verschiedenen Formen. Beliebt waren Tjoste und Burhurt.  Ein Burhut war ein Massenschaukampf, bei dem bis zu 300 Ritter miteinander kämpften. Waffen waren beim Burhut nicht erlaubt. Man durfte sich nur gegenseitig vom Pferd stoßen und den Gegner mit dem Schild angehen. Das konnte aber auch schon ganz schön wehtun.

 

Eine andere Form war das Lanzenstechen. Man nannte das Tjoste. Dabei traten nur einzelne Ritter gegeneinander an. Sie ritten mit langen Lanzen aufeinander zu und versuchten sich gegenseitig vom Pferd zu stoßen. Man kann sich vorstellen, dass die Ritter geschickt reiten können mussten, um bei einem Turnier als Sieger hervor zu gehen.

 

Der Startschuss zum Turnier fiel mit einem Trompetensignal. Danach konnte es losgehen: Die Pferde preschten aufeinander zu. Der Sieger wurde mit Geld, Gold und Pferden reich entlohnt.

 

 

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