Schwirrhölzer machen magische Klänge

und sind über sehr große Entfernungen hörbar.

Deshalb wurden sie auch verwendet,

um Nachrichten zu übermitteln.

Die ersten Orchester

 

Die späten Steinzeitmenschen waren vermutlich die ersten Musikanten der Menschheit. Allerdings war das Orchester noch nicht ganz so groß besetzt wie heute.

 

Man spielte unter anderem auf Schwirrhölzern, ein ovales Stück Holz oder Knochen, das an einer langen Schnur im Kreis geschwungen wird. Dabei erklang ein tiefer, schwirrender Ton. Aus den Knochen von Höhlenbären fertigte man Klangstäbe und Flöten. Außerdem gehörten zum Instrumentarium der Steinzeit Muscheltrompeten und Tontrommeln.

 

Übrigens:  Das Steinzeitmenschen gerne getanzt haben, weiß man heute ganz sicher.  In einer französischen Höhle haben Forscher nämlich Fußabdrücke von kultischen Tänzen gefunden.  Und so erklangen Höhlenbärenknochenflöte, Trommel, Muscheltrompete und Schwirrholz nicht nur bei der Jagd und im Kampf, sondern auch bei Festen und Zeremonien.

 

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