So in etwa kann man sich die Siedlungen vor ca. 5000 Jahren in der Rheinebene bei Herxheim (Rheinland-Pfalz) vorstellen. Dort gibt es auch ein sehr interessantes Museum.

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In etwa zum gleichen Zeitraum lebten Menschen weiter südlich am Wasser. Dieses Pfahlbaudorf kann man in Unteruhldingen am Bodensee besuchen.

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Wohnen in der Steinzeit

 

 

Zogen die Familien zu Beginn der Steinzeit noch den Viehherden hinterher, gab es gegen Ende der Steinzeit schon erste Siedlungen und kleine Dörfer. Man lebte nun nicht mehr in Wohngruben, sondern wohnte mit der ganzen Familie in einem Langhaus. So ein Haus wurde aus Lehm, Stein und Holz gebaut.

 

In der Nähe des Hauses hielten sich die Urmenschen Vieh, sie bauten Getreide an und töpferten Gefäße. Fleischbeschaffung und Ernährung wurden so um ein vielfaches einfacher für den Steinzeitmenschen. Lebte man vorher von der Hand in den Mund konnten die Menschen nun erstmals auch Vorräte anlegen. So wurde Fleisch geräuchert, getrocknet oder in der Erde vergraben um es haltbar zu machen. Getreide wie Emmer, Einkorn oder Gerste konnte auch über einen längeren Zeitraum gut gelagert werden. So konnte man die Speisekammer für die kalten Wintermonate füllen.


 

 

  

Ein Familienverband auch Clan genannt lebte vor ca. 5000 Jahren in Langhäusern zusammen. Wenn so ein Langhaus nach rund 25 Jahren baufällig wurde, wurde es nicht repariert. Man baute einfach nebendran ein neues Häuschen. Platz war ja genug da. Noch heute wohnen Großfamilien in Langhäusern. Zum Beispiel im indonesischen Borneo.

 

Abb.  © GDKE Rheinland-Pfalz,

Direktion Landesarchäologie

– Speyer (Projekt Herxheim)

   


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